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DOWNWAY

Passung H7/g6

Auch genannt: ISO-Passung · ISO 286 · H7

H7/g6 ist eine ISO-Passung zwischen Bohrung und Welle: Buchstabe für die Toleranzlage, Zahl für den Grad, ergibt Spiel oder Übermaß.

ISO-Passungen (ISO 286) legen fest, wie eine Welle in eine Bohrung passt. Der Buchstabe bestimmt die Lage der Toleranz zum Nennmaß (groß für Bohrungen, klein für Wellen), die Zahl den Toleranzgrad (IT). H7 ist die häufigste Bohrung: Sie beginnt genau beim Nennmaß und hat eine Toleranz des Grades 7.

So funktioniert es

Die Kombination aus Bohrung und Welle bestimmt das Verhalten: H7/g6 ergibt ein kleines Spiel (Gleitsitz, ideal für Führungsstifte und langsam drehende Wellen); H7/h6 ist ein enger Gleitsitz; H7/k6 eine Übergangspassung (leichtes Einpressen); H7/p6 eine Presspassung. Bei einer Bohrung ⌀20 H7 liegt der Bereich bei 20,000 bis 20,021 mm, bei einer Welle ⌀20 g6 bei 19,980 bis 19,993 mm.

Praxisbeispiel

Eine Bronzebuchse soll fest im Gehäuse sitzen, eine Welle soll darin drehen. Das Gehäuse erhält ⌀30 H7 mit der Buchse in p6 (eingepresst), die Buchsenbohrung ⌀16 H7 mit der Welle in f7 (Laufspiel). Die Zeichnung macht Fertigung und Prüfung klar, was zulässig ist.

Häufige Fehler

  • H7 an Bohrungen fordern, die mit nichts gepaart werden, und das Teil verteuern.
  • Nur Buchstabe und Zahl angeben, ohne Nennmaß oder Grenzmaßtabelle.
  • Vergessen, dass Beschichtung oder Lackierung das Endmaß verändert.

Häufige Fragen

Warum ist die Bohrung meist H?

Weil Standardwerkzeuge (Bohrer, Reibahlen, Lehren) für H-Bohrungen gemacht sind. Es ist günstiger, die Welle anzupassen und im System Einheitsbohrung zu bleiben.

Aktualisiert am

Passende Leistung

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