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DOWNWAY

FDM

Auch genannt: FFF · Fused Deposition Modeling · Filament-3D-Druck

FDM ist 3D-Druck, der geschmolzenes Kunststofffilament Schicht für Schicht aufträgt. Günstig und schnell für Prototypen, Vorrichtungen und Funktionsteile.

FDM (Fused Deposition Modeling, auch FFF) ist das verbreitetste 3D-Druckverfahren: Eine beheizte Düse schmilzt ein thermoplastisches Filament und zeichnet jede Schicht auf die vorherige. Die Werkstoffe reichen von PLA (Anschauungsmodelle) über PETG, ABS, ASA und Nylon bis zu kohlefaserverstärkten Compounds für Funktionsteile.

So funktioniert es

Die Festigkeit hängt stark von der Ausrichtung ab: Zwischen den Schichten (Z-Achse) ist das Teil schwächer als entlang der Schichten. Schichthöhe, Wandanzahl und Füllung bestimmen das Verhältnis von Zeit, Gewicht und Festigkeit. Bohrungen und Passungen brauchen meist einige Zehntel Korrektur, Überhänge ohne Unterstützung benötigen Stützstrukturen, die Spuren hinterlassen. Gut konstruiert ersetzt ein FDM-Teil die Zerspanung bei Vorrichtungen, Montagehilfen und Schutzabdeckungen.

Praxisbeispiel

Eine Montagelinie nutzte eine gefräste Aluminiumvorrichtung zum Etikettieren, teuer und mit zwei Wochen Lieferzeit. Aus PETG im FDM-Verfahren gedruckt, war die Vorrichtung in einem Tag fertig, mit Aufnahmen exakt in Produktform, und jede Änderung kostet einen Bruchteil.

Häufige Fehler

  • Mit Schichten in Richtung der Hauptbelastung drucken.
  • Bohrungen auf Nennmaß ohne Korrektur zeichnen.
  • PLA für Teile verwenden, die Wärme oder Sonne ausgesetzt sind.

Häufige Fragen

Eignet sich FDM für Endteile?

Für Vorrichtungen, Montagehilfen, Abdeckungen und Kleinserien ja, mit dem richtigen Werkstoff. Für Sichtteile oder feine Details sind SLA oder SLS meist besser.

Aktualisiert am

Passende Leistung

3D-Druck

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