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DOWNWAY

Rüstzeit

Auch genannt: Setup · Umrüsten · SMED

Die Rüstzeit ist die Zeit für das Umrüsten zwischen zwei Losen: Spannmittel, Werkzeuge, Programm wechseln und Erstteil freigeben.

Rüsten umfasst alles zwischen dem letzten Gutteil eines Loses und dem ersten Gutteil des nächsten. In Betrieben mit kleinen Losgrößen kann das Rüsten länger dauern als die Fertigung selbst und wirkt sich direkt auf Verfügbarkeit und Preis aus.

So funktioniert es

Die bekannteste Methode zur Verkürzung ist SMED (Single Minute Exchange of Die). Man trennt, was nur bei stehender Maschine geht (internes Rüsten), von dem, was während des Laufs erledigt werden kann (externes Rüsten): Werkzeuge bereitstellen, Längen voreinstellen, Programm prüfen. Danach werden Spannmittel und Bezugspunkte standardisiert, damit der Wechsel eine kurze, wiederholbare Abfolge wird.

Praxisbeispiel

Ein Bearbeitungszentrum brauchte 75 Minuten für einen Teilewechsel. Mit extern voreingestellten Werkzeugen, Schraubstöcken mit festem Anschlag und Checkliste sank die Rüstzeit auf 28 Minuten. Bei drei Wechseln pro Tag gewann die Maschine über 2 Stunden Produktion täglich.

Häufige Fehler

  • Werkzeuge und Unterlagen suchen, während die Maschine steht.
  • Rüstzeit nicht getrennt von der Fertigung erfassen und so den Verlust in einer pauschalen OEE verstecken.
  • Kleine Lose kalkulieren, ohne die Rüstzeit auf den Teilepreis umzulegen.

Häufige Fragen

Zählt die Rüstzeit in die OEE?

Ja. Rüsten innerhalb der geplanten Zeit senkt die Verfügbarkeit. Deshalb lohnt es sich, "Rüsten" als eigenen Stillstandsgrund zu erfassen.

Aktualisiert am

Passende Leistung

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