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DOWNWAY

MES

Auch genannt: Manufacturing Execution System · Fertigungsmanagementsystem

Ein MES verfolgt die Fertigung in Echtzeit: Aufträge, Maschinen, Rückmeldungen, Qualität und Rückverfolgbarkeit.

Ein MES (Manufacturing Execution System) ist die Softwareschicht zwischen ERP und Maschinen. Das ERP weiß, was verkauft wurde und gefertigt werden muss; das MES weiß, was gerade an jedem Arbeitsplatz passiert: welcher Auftrag läuft, wie viele Teile fertig sind, warum die Maschine steht und wer sie bedient hat.

So funktioniert es

Ein vollständiges MES umfasst meist Auftragsreihenfolge, Fertigungsrückmeldung, Maschinendatenerfassung, Qualitätssicherung, Chargenrückverfolgung und Kennzahlen wie die OEE. In der Praxis brauchen viele Lohnfertiger nicht das ganze Paket: Schon die automatische Erfassung des Maschinenstatus und der OEE schließt den Großteil der Transparenzlücke, mit deutlich geringeren Kosten und schnellerer Einführung.

Praxisbeispiel

Ein Betrieb mit 12 CNC-Maschinen meldete die Fertigung auf Papier zurück und tippte sie am nächsten Tag ins ERP. Mit automatischer Statuserfassung und Stückzählung sah der Leiter Stillstände samt Grund live, und das ERP erhielt die Mengen am Ende jeder Schicht.

Häufige Fehler

  • Ein großes MES kaufen, bevor klar ist, welche Daten wirklich genutzt werden.
  • Nur auf manuelle Rückmeldung setzen, die spät und unvollständig kommt.
  • Das MES nicht ans ERP anbinden und eine weitere Dateninsel schaffen.

Häufige Fragen

Brauche ich ein MES, wenn ich schon ein ERP habe?

Das ERP plant und bucht, zeigt aber nicht, was gerade an der Maschine passiert. Fehlt Transparenz im Shopfloor, kann Maschinenmonitoring der erste Schritt vor einem vollständigen MES sein.

Aktualisiert am

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